Die indische Adventszeit
Trotz Plätzchen backen und dem Singen von Weihnachtsliedern kehrt bei uns nicht wirklich ein Funke von Weihnachtsstimmung oder die Vorfreude auf dieses Fest ein.
Wir haben in unserer Stammkneipe gefragt, ob wir ihren Backofen benutzen dürfen, was wir natürlich durften und so haben wir erstmal mit einfachen Ausstechplätzchen angefangen. Das Problem war dann aber, dass wir keine normale Butter bekommen haben, sondern nur gesalzene. Der Teig schmeckte auch nicht gut und wir waren etwas enttäuscht darüber, doch wir versuchten es und die Plätzchen schmeckten erstaunlich gut.
Danach waren dann die Kokosmakronen an der Reihe, die sich hier als sehr aufwendig herausstellten, da wir den Eischnee mit der Hand schlagen mussten, bzw. die Marie, sie schlug den Eischnee etwa 10 Minuten lang. Wir hatten zwar keine Oblaten, aber es ging auch ohne. Die Makronen waren hervorragend und die Gäste aus unserer Stammkneipe aßen uns die meisten weg.
In der letzten Zeit ist Mamallapuram von deutschen Travelern regelrecht überflutet und wir lernten zwei nette Mädels kennen mit denen wir das Weihnachtsfest in Karnataka, Gokarna verbringen werden. Dies befindet sich an der Westküste unterhalb von Goa. Die zwei Mädels waren zuvor schon dort gewesen und haben von dem schönen weißen Sandstrand und den netten Leuten dort erzählt.
Also starten wir am Freitag den 19. Dezember mit dem Zug nach Goa und werden dann mit dem Bus nach Karnataka runter fahren.
Silvester geht es dann nach Goa, um endlich Mal wieder Party zu machen, keine Angst wir sind keine „Drogentouristen“ und werden auch die Finger von diesen lassen. Von diesen „Drogentouristen“ gibt es leider hier in Indien sehr viele, am schlimmsten sind aber die Engländer ganz dicht gefolgt von den Spaniern und wir reden hier nicht von Marihuana oder Pilze, sondern harte chemische Drogen wie Betäubungsmittel für Elefanten oder bei uns für Pferde. Aber macht euch keine Gedanken um uns, wir fassen weder harmlose noch chemische Drogen an, aber auch dieses Thema muss, wenn man über Indien berichtet, angesprochen werden, da etwa 85 % der Touristen mit dem Vorbehalt nach Indien gehen, um Drogen zu konsumieren.
Nach Goa haben wir vor weiter nach Hampi, ein kleines Bergdorf, zu reisen, anschliessend noch einen Abstecher nach Bangalore zu machen und danach dann wieder Mal nach Mamallapuram zurückzukehren, um unser Projekt weiter zu bringen.
Unser Freund Anbu, der Bruder von Palani, wird am 18. Januar heiraten und wir dürfen natürlich nicht fehlen. Bei einer indischen Hochzeit gibt es im Vorhinein einige Gespräche mit der Familie, über die Einladungen, die Größe der Hochzeit, ob die Familie der Frau den zukünftigen Mann akzeptiert und andersherum, wie viel der Mann verdient und vor allem wird über die Mitgift verhandelt. An dieser Verhandlung wollte sich Palani strikt nicht beteiligen, worauf die Familie der Frau sehr beleidigt war. Er lies sich dann doch auf diese Diskussion ein und Palani meinte, man soll die Mitgift vielleicht in Form eines Kontos anlegen, falls die Familie einmal finanzielle Probleme bekommen sollte, aber nein, die Familie der Frau will unbedingt die ganze Mitgift nur in Form von Schmuck geben.
Der Mann hingegen muss die komplette Hochzeit finanzieren, zu der in Anbus Fall 1300 Einladungen verschickt wurden, wobei 1000 alleine Einladungen von ganzen Familien waren.
Aber wir lassen uns überraschen, wie groß diese Hochzeit wird und vor allem was eine indische Hochzeit ist und wie sie hier zelebriert wird.
Unser Freund Palani Mildenberger ist am 27.11. hier in Indien, mit seiner Familie gelandet und Sie wohnen in Pondicherry, etwa 90 km von Mamallapuram entfernt und er kommt ab und zu mal hier nach Kadambadi, um seine Familie und uns zu besuchen. Aber auch wir waren ihn letzte Woche besuchen und sprachen über die Schule und unsere Vorhaben an dieser.
Dieser Ausflug war so schön, denn wir waren in einer französischen Bäckerei und haben Eclairs, Baguette, Schokocroissants und Schinken-Käse Baguette gekauft, das war so göttlich.
Wir haben in unserer Stammkneipe gefragt, ob wir ihren Backofen benutzen dürfen, was wir natürlich durften und so haben wir erstmal mit einfachen Ausstechplätzchen angefangen. Das Problem war dann aber, dass wir keine normale Butter bekommen haben, sondern nur gesalzene. Der Teig schmeckte auch nicht gut und wir waren etwas enttäuscht darüber, doch wir versuchten es und die Plätzchen schmeckten erstaunlich gut.
Danach waren dann die Kokosmakronen an der Reihe, die sich hier als sehr aufwendig herausstellten, da wir den Eischnee mit der Hand schlagen mussten, bzw. die Marie, sie schlug den Eischnee etwa 10 Minuten lang. Wir hatten zwar keine Oblaten, aber es ging auch ohne. Die Makronen waren hervorragend und die Gäste aus unserer Stammkneipe aßen uns die meisten weg.
In der letzten Zeit ist Mamallapuram von deutschen Travelern regelrecht überflutet und wir lernten zwei nette Mädels kennen mit denen wir das Weihnachtsfest in Karnataka, Gokarna verbringen werden. Dies befindet sich an der Westküste unterhalb von Goa. Die zwei Mädels waren zuvor schon dort gewesen und haben von dem schönen weißen Sandstrand und den netten Leuten dort erzählt.
Also starten wir am Freitag den 19. Dezember mit dem Zug nach Goa und werden dann mit dem Bus nach Karnataka runter fahren.
Silvester geht es dann nach Goa, um endlich Mal wieder Party zu machen, keine Angst wir sind keine „Drogentouristen“ und werden auch die Finger von diesen lassen. Von diesen „Drogentouristen“ gibt es leider hier in Indien sehr viele, am schlimmsten sind aber die Engländer ganz dicht gefolgt von den Spaniern und wir reden hier nicht von Marihuana oder Pilze, sondern harte chemische Drogen wie Betäubungsmittel für Elefanten oder bei uns für Pferde. Aber macht euch keine Gedanken um uns, wir fassen weder harmlose noch chemische Drogen an, aber auch dieses Thema muss, wenn man über Indien berichtet, angesprochen werden, da etwa 85 % der Touristen mit dem Vorbehalt nach Indien gehen, um Drogen zu konsumieren.
Nach Goa haben wir vor weiter nach Hampi, ein kleines Bergdorf, zu reisen, anschliessend noch einen Abstecher nach Bangalore zu machen und danach dann wieder Mal nach Mamallapuram zurückzukehren, um unser Projekt weiter zu bringen.
Unser Freund Anbu, der Bruder von Palani, wird am 18. Januar heiraten und wir dürfen natürlich nicht fehlen. Bei einer indischen Hochzeit gibt es im Vorhinein einige Gespräche mit der Familie, über die Einladungen, die Größe der Hochzeit, ob die Familie der Frau den zukünftigen Mann akzeptiert und andersherum, wie viel der Mann verdient und vor allem wird über die Mitgift verhandelt. An dieser Verhandlung wollte sich Palani strikt nicht beteiligen, worauf die Familie der Frau sehr beleidigt war. Er lies sich dann doch auf diese Diskussion ein und Palani meinte, man soll die Mitgift vielleicht in Form eines Kontos anlegen, falls die Familie einmal finanzielle Probleme bekommen sollte, aber nein, die Familie der Frau will unbedingt die ganze Mitgift nur in Form von Schmuck geben.
Der Mann hingegen muss die komplette Hochzeit finanzieren, zu der in Anbus Fall 1300 Einladungen verschickt wurden, wobei 1000 alleine Einladungen von ganzen Familien waren.
Aber wir lassen uns überraschen, wie groß diese Hochzeit wird und vor allem was eine indische Hochzeit ist und wie sie hier zelebriert wird.
Unser Freund Palani Mildenberger ist am 27.11. hier in Indien, mit seiner Familie gelandet und Sie wohnen in Pondicherry, etwa 90 km von Mamallapuram entfernt und er kommt ab und zu mal hier nach Kadambadi, um seine Familie und uns zu besuchen. Aber auch wir waren ihn letzte Woche besuchen und sprachen über die Schule und unsere Vorhaben an dieser.
Dieser Ausflug war so schön, denn wir waren in einer französischen Bäckerei und haben Eclairs, Baguette, Schokocroissants und Schinken-Käse Baguette gekauft, das war so göttlich.
Kadambadi - 15. Dez, 21:05

Frohes Fest
ich finde es großartig, dass Ihr uns so wacker auf dem Laufenden haltet! Ich habe mich riesig gefreut über Eure informativen und fabelhaft formulierten Zeilen von heute.
Ich wünsche Euch ein erholsames Weihnachtsfest an goldenen Stränden. Feiert ausgiebig in Goa, dieser "sagenumwobenen" Gegend...
Ganz gespannt auf Berichte und Bilder von Eurem trip drückt Euch
Gösta