Wohnen und Essen

Sonntag, 26. Oktober 2008

Der Umzug

In der letzten Woche ist hier sehr viel passiert!
Wir haben uns im Laufe der Zeit immer mehr mit den Einheimischen angefreundet und mitbekommen, dass wir viel zu viel für unsere Wohnung bezahlen. Unsere Freunde haben uns dann verschiedene Räumlichkeiten gezeigt und wir haben nun ein Haus gefunden was uns gefällt. Dies war ungefähr so: Wir kamen am Dienstag Mittag in die „Rose Corner“ um wegen der Räume zu fragen, dann kam ein kleiner zierlicher Inder hinein und alle anderen Inder haben ihn “liebevoll“ geschlagen. Dann fragte ich Jegan, was mit unserem Zimmern sei und er sagte etwas zu dem kleinen, zierlichen Inder auf Tamil und dann gingen wir zu einem Haus zwei Straßen weiter. Nun stieß noch ein etwas ältere Mann dazu der der Besitzer ist. Nach etwa 2 Minuten sagten wir, dass wir es mieten wollen und fragten, ob wir streichen dürfen. Sie sagten ja und gleich darauf gingen wir mit ihnen in ein Farbengeschäft. Eine halbe Stunde später fingen wir dann zu malen an. Die Küche ist orange, das Bad blau und die beiden anderen Zimmer hell- und dunkelgelb.
Wir haben ein ganzes Haus für uns und das Beste ist, dass wir eine Terrasse auf dem Dach haben, mit Meerblick. Wenn wir jetzt zum Strand gehen wollen, gehen wir 20 Meter und sind da.
Unsere Wohnung liegt im Fischerdorf von Mamallapuram. Wir sind am Freitag den 24.10. umgezogen. Das war unserer erster Umzug auf Mofas. Aber fragt nicht wie; Ali, ein Freund von uns hatte zwei von unsereren großen Rucksäcken vor sich zwischen den Beinen, Florians Gitarre auf dem Rücken, zwei Umhängetaschen über den Schulter und eine große Tüte am Lenker.
Auch ein großes Regal haben wir mal eben auf dem Mofa transportiert.
Jetzt sind wir hier erstmal für die nächsten zwei Monate und dann traveln wir los.
Die Bilder sind von unserer Malerei und dem Umzug.
Donnerstag, 16. Oktober 2008

Essen

In unseren ersten Tagen hier in Indien haben wir was das Essen betrifft einen kleinen Schock erlitten. Wir waren zweimal täglich im gleichen indischen Restaurant das den Charme eines Fastfood-Restaurants hat. Das Essen dort schmeckt zwar relativ gut und wir haben es alle vertragen, aber es gab meistens nur 2-3 verschiedene, sehr einfache Gerichte zur Auswahl, die immer mit der gleichen Soße serviert werden. Ein paar Tage lang war das ok, aber wir haben alle relativ schnell Sehnsucht nach „normalem“ Essen bekommen.
In der 2. Woche haben wir uns dann einen Herd und Essgeschirr gekauft und waren total glücklich über die Aussicht, endlich selber kochen zu können. Das erste selbst gekochte Essen war zwar eher ein Reinfall, aber inzwischen haben wir so langsam rausbekommen, was man mit den hier vorhandenen Mitteln hier gut kochen kann. Als Vorspeise machen wir uns oft griechischen Salat um ein bisschen frisches Gemüse zu essen (Auf unserem Kurztrip nach Pondicherry haben wir uns eine Flasche Balsamico-Essig gekauft – nahezu eine Kostbarkeit hier).
Unser neueste wunderbare Investition ist eine Crepe-Pfanne. Seitdem gibt es statt unserem momentan fast tägliche Frühstück Milch mit Cornflakes gelegentlich köstliche Crepes zur Abwechslung. Auch die allmorgendliche Tasse Kaffee wissen wir sehr zu schätzen, auch wenn es hier leider nur Instant-Kaffee zu geben scheint.
Kurz nachdem wir unseren Herd gekauft hatten, haben wir dann auch herausgefunden, dass es hier einige Restaurants gibt, in denen man gut europäisches Essen bekommen kann. Die Atmosphäre dort ist meistens sehr schön und man lernt oft andere Traveller kennen. Seitdem haben wir verabredet, jeden Sonntag (meistens gehen wir deutlich öfter) gut essen zu gehen und den Rest der Woche selber zu kochen oder in das große indische (und zum Glück sehr preiswerte) indische Restaurant gehen.

Unsere anfängliche Befürchtung, wir würden das Essen hier überhaupt nicht vertragen und Dinge wie rohes Obst und Gemüse könnten wir sowieso gleich vergessen hat sich zum Glück keineswegs bestätigt. Mit der Einstellung „wenn wir etwas einmal nicht vertragen sollten, dann essen wir es eben kein zweites Mal“ haben wir bedenkenlos alles, worauf wir Lust hatten, gegessen und hatten bislang keinerlei Probleme damit.
Nach den anfänglichen Eingewöhnungsproblemen sind wir inzwischen alle sehr zufrieden mit dem Essensangebot. Dieser Schritt war für uns wichtig, um richtig hier anzukommen und uns zu Hause zu Fühlen.
Donnerstag, 25. September 2008

Jetzt sind wir endlich fertig eingerichtet

Nach einer ausgiebigen Shoppingtour in Chennai gestern sind wir stolze Besitzer einer elektrischen Kochplatte sowie Essgeschirr, 2 Mofas, indischer Kleidung und eines Spiegels. Wir haben uns sofort Spaghetti gekocht und waren ueberaus gluecklich endlich mal wieder etwas deutsches essen zu koennen!!! Zum Fruehstueck gab`s Kellogs mit Milch. Eine Wohltat nach einer Woche eintoenigem Parotta (s. Foto).
Liebe Gruesse!

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