Wochenendtrips u. Ausfluege

Freitag, 7. November 2008

Hausbootfahrt in Kerala von Marie und Florian

Am Samstag den 8. November starteten wir zu einem kleinen Trip nach Kerala. Dieser Staat befindet sich im Süd-Westen Indiens und ist für seine gute Küche, die Backwaters und die weißen Sandstrände bekannt.
Wir fuhren mit dem Bus von Mahabalipuram nach Chennai, dort mit dem „Sleeper-Bus“, der eigentlich ganz bequem war, nach Ernakulam, stiegen dann in den Bus nach Allappey und von dort aus mit der Riksha zu unserer Anlegestelle für das Hausboot. Die ganze Busfahrt dauerte etwa 18 Stunden und war eine Qual, da die Busfahrer lebensmüde Menschen sind und auf den Feldwegen, wie wir sie bezeichnen würden , ungelogen mit 80 oder 90 km/h lang rasen.
In Allappey angekommen gingen wir direkt an Bord und waren über die Großzügigkeit unseres ca. 25 Meter langen Bootes überrascht. Es fehlte an nichts, wir hatten einen riesigen Außenbereich der mit einem Sofa, zwei Sesseln, Sitzbänken und einem Esstisch zum entspannen einlud. Auch von unserem Zimmer und Bad waren wir wirklich angetan. Wir bekamen erst einmal einen Begrüßungs-Coctail (eine Kokosnuss mit Strohhalm) und eine Schale frisches Obst. In den 4 Tagen wurden wir von unserer Besatzung auf Händen getragen. Dreimal am Tag wurden wir so lecker bekocht, dass wir zur nächsten Mahlzeit noch überhaupt keinen Hunger hatten. Auch auf unsere Wünsche ist unsere Crew individuell eingegangen. Nachdem wir am ersten Tag zum Kaffee einen Pfannkuchen bekamen auf dem eine 1 cm. dicke Zucker- und Kümmelschicht war, hatten wir gesagt, dass wir nicht soooo süß essen, daraufhin gab es am nächsten Tag Pommes zum Kaffee. Es war herrlich auf dem Hausboot, mitten in der Natur. Immer mal wieder säumten kleine Häuser das Ufer, in denen die Fischer oder die Menschen lebten, die auf den sich dem Fluss anschließenden Reisfeldern arbeiten. Das langsame Tempo des Bootes und die ruhige Stimmung auf dem Wasser bildeten einen starken aber wunderschönen Gegensatz zu dem eigentlich immer lauten, hektischen und wuseligen Indien wie wir es bisher kannten. Es waren vier wunderschöne Tage in denen wir viel gelesen , geangelt, genossen und die Seele baumeln gelassen haben.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ausflug nach Pondicherry

Nach unseren ersten 2 Schultagen hatten wir gleich 2 Feiertage. Die haben wir genutzt um ins ca. 90 km suedlich gelegene Pondicherry zu fahren. Da es eine ehemalige franzoesische Kolonie ist, findet man dort viele Bars, Cafes und Restaurants im europaeischen Stil. Wir haben es ausgiebig genossen, endlich mal wieder richtigen Kaffee mit geschaeumter Milch zu trinken!
Nach 2 Stunden anstrengender Busfahrt in typisch indischen Vehaeltnissen kamen wir Dienstag Abend an und fanden schnell ein Hotel in unserer Preisklasse, das uns zwei Traveller empfohlen hatten.
Gleich am ersten Abend lernten wir in einem franzoesichen Restaurant mehrere andere deutsche Traveller kennen, mit denen wir uns fuer den naechsten Tag zum Fruehstueck verabredeten.
Leider waren wegen der Feiertage so gut wie alle Geschaefte zu und wir konnten einige europaeische Dinge, nach denen wir suchen wollten, leider nicht besorgen.
Am 2. Tag machten wir einen Ausflug in die nahegelegene Kommune Auroville. Dort bekamen wir jedoch ausser dem Besucherzentrum leider nichts zu sehen.
Trotz allem war es sehr schoen, mal eine andere (und ueberrraschend grosse) indische Stadt kennenzulernen und viele andere Deutsche zu treffen.
Fuer die Rueckfahrt mit dem Bus hatten wir uns extra Sitzplatzreservierungen gekauft, aber schon nach 5 Minuten machte Florian Platz fuer eine alte Frau, die grade mal 10 minuten vor uns wieder ausgestiegen ist und musste ganze 2 Stunden stehen. Eine Meisterleisdtung in indischen Bussen! :)

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